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Homöopathie und Schulmedizin in Zusammenarbeit

Pilotprojekt im krisengebeutelten Zimbabwe

Im Dezember 2008/Januar 2009 wurde in einer Klinik im südlichen Zimbabwe erstmals die praktische Zusammenarbeit von Homöopathie und Schulmedizin durch die Schwyzer Homöopathin SHI/HFNH Yvonne Heinzer und einen in Zimbabwe tätigen Schweizer Arzt im Rahmen eines Pilotprojektes durchgeführt.

Dabei wurde Homöopathie als Alternative zur Schulmedizin eingesetzt, wo schulmedizinische Mittel entweder (aufgrund der schlechten politischen und
wirtschaftlichen Situation) nicht verfügbar waren oder nicht den erforderlichen
Heilungserfolg brachtenoder als Ergänzung zur Schulmedizin eingesetzt,um die körpereigenen Abwehrkräfte zu stimulieren und so eine möglichst optimale Heilung zu unterstützen.

Praktisch umgesetzt wurde das Projekt folgendermassen:

Stationäre Patienten im Spital
Gemeinsam wurden die stationären Patienten auf der Visite besucht. In gegenseitiger Absprache wurde die geeignete Therapieform gewählt und die Genesung regelmässig überwacht.

Ambulante Patienten
Auch im Ambulatorium befanden Arzt und die Homöopathin gemeinsam über die geeignete Behandlungsform (teilw. kombiniert, teilw. rein homöopathisch, teilw. rein schulmedizinisch) und bestellten die Patienten zur Kontrolle, um den Verlauf beurteilen zu können.

Chirurgische Patienten
Im Rahmen der Wundheilung oder Traumabewältigung (z.B. Rückführung aus dem Koma; Zustand nach Kopfverletzungen etc.) konnten ebenfalls erfreuliche Erfolge verzeichnet werden.

Bedarf und Nachhaltigkeit
Nach Auswertung der in diesen Wochen gesammelten Erfahrungen im Projekt „Homöopathie und Schulmedizin in Zusammenarbeit“ hat sich gezeigt, dass ein Bedarf an langfristiger Zusammenarbeit besteht. Mit Homöopathie kann im von Krisen geschüttelten Zimbabwe ein sinnvoller Beitrag zur Verbesserung der medizinisch prekären Situation geleistet werden.

Das Projekt, bei dem erstens eine langfristige Zusammenarbeit von Homöopathie und Schulmedizin zur Behandlung von kranken Menschen am Silveira Hospital in Zimbabwe und zweitens die Ausbildung und Begleitung von 1.-Hilfe-Homöopathen aus der Bevölkerung (zur nachhaltigen Hilfe zur Selbsthilfe) im Zentrum stehen, wird ab September 2009 aufgebaut werden.

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